Chakren im Körper: Wo genau liegen die 7 Chakren?
„Herzchakra, das ist irgendwo in der Brust, oder?" So ungefähr wissen es viele. Ganz genau aber selten: Liegt das Sakralchakra unter oder über dem Nabel? Sitzt das Stirnchakra auf der Stirn oder hinter den Augen? Und liegen die Chakren vorne am Körper oder an der Wirbelsäule? Hier findest du die Lage aller sieben Chakren im Körper, vorne und hinten, mit Körperkarte, der richtigen Reihenfolge und einer einfachen Anleitung, jedes Chakra an dir selbst zu finden.
Kurz gesagt: Die sieben Hauptchakren liegen nach der Yoga-Tradition auf der senkrechten Mittelachse des Körpers, entlang der Wirbelsäule. Von unten nach oben: Wurzelchakra am Beckenboden, Sakralchakra im Unterbauch etwa eine Handbreit unter dem Nabel, Solarplexuschakra zwischen Nabel und Brustbein, Herzchakra in der Brustmitte, Halschakra an der Kehle, Stirnchakra zwischen den Augenbrauen und Kronenchakra am Scheitel. Anatomisch sind die Chakren nicht nachweisbar. Ihre Lage ist eine Landkarte der Tradition, und die ist erstaunlich einheitlich.
Was heißt „Chakren im Körper"?
Das Sanskrit-Wort cakra bedeutet „Rad". In der indischen Yoga-Tradition sind die Chakren Energiezentren, an denen sich die feinen Energiebahnen des Körpers, die Nadis, bündeln. Die wichtigste dieser Bahnen heißt Sushumna. Sie verläuft nach der Tradition in der Mitte des Körpers, entlang der Wirbelsäule, vom Beckenboden bis zum Scheitel. Auf ihr liegen die sieben Hauptchakren wie Perlen an einer Schnur.
Wenn also von „Chakren im Körper" die Rede ist, geht es nicht um Organe, die man auf einem Röntgenbild sehen könnte. Es geht um eine innere Landkarte, mit der Menschen seit Jahrhunderten ihr Erleben ordnen: unten der Halt, in der Mitte die Kraft und das Fühlen, oben der Ausdruck und die Klarheit. Bemerkenswert ist, wie einheitlich diese Karte ist. Ob alte Sanskrit-Texte, Yoga-Studio oder moderne Chakra-Bücher: Über die Orte der sieben Hauptchakren sind sich fast alle Lehren einig. Unterschiede gibt es eher in der Frage, ob noch weitere Zentren dazukommen. Das haben wir im Beitrag Wie viele Chakren gibt es? ausführlich erklärt.
Die Lage aller 7 Chakren auf einen Blick
Die Tabelle zeigt für jedes Chakra drei Perspektiven: den Punkt vorne am Körper, den Abschnitt an der Wirbelsäule und die Beschreibung aus dem Ṣaṭcakranirūpaṇa, dem Sanskrit-Text von 1577, auf den das heutige Sieben-Chakren-Modell zurückgeht.
| Chakra | Vorne am Körper | An der Wirbelsäule | Im Text von 1577 |
|---|---|---|---|
|
1 Wurzel Muladhara |
Beckenboden, zwischen Schambein und Steißbein | Steißbein | zwischen Genitalien und Anus |
|
2 Sakral Svadhisthana |
Unterbauch, etwa eine Handbreit unter dem Nabel | Kreuzbein | an der Wurzel der Genitalien |
|
3 Solarplexus Manipura |
Oberbauch, zwischen Nabel und Brustbeinspitze | Lendenwirbelsäule | in der Gegend des Nabels |
|
4 Herz Anahata |
Brustmitte, auf Höhe des Herzens | Brustwirbelsäule, zwischen den Schulterblättern | in der Herzregion |
|
5 Hals Vishuddha |
Kehle, Mulde über dem Brustbein | Halswirbelsäule | in der Kehle |
|
6 Stirn Ajna |
zwischen den Augenbrauen | Kopfmitte, auf Höhe der Augen | zwischen den Augenbrauen |
|
7 Krone Sahasrara |
Scheitel, höchster Punkt des Kopfes | über dem Ende der Wirbelsäule | über dem Kopf |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens liegen die Orte in der Tradition oft etwas anders als in vielen Bildern im Netz: Das Wurzelchakra sitzt nicht „am Po", sondern am Beckenboden, dem Damm. Das Kronenchakra liegt genau genommen gar nicht im Körper, sondern am oder knapp über dem Scheitel. Zweitens sind die Angaben zur Wirbelsäule eine Orientierung, keine Zuordnung zu einzelnen Wirbeln. Moderne Bücher nennen dafür unterschiedliche Wirbel. Einig sind sie sich über die Abschnitte.
Die Körperkarte: vorne und seitlich
Die meisten Chakra-Grafiken zeigen nur eine Ansicht von vorne. Damit sieht man aber nicht, warum die Chakren gleichzeitig „an der Wirbelsäule" liegen sollen. Unsere Karte zeigt deshalb zwei Ansichten nebeneinander: links von vorne, rechts von der Seite mit der natürlichen Krümmung der Wirbelsäule.
In der Seitenansicht wird sichtbar, was die Tradition meint: Die Chakren liegen nicht auf der Haut, sondern in der Tiefe, auf der Achse zwischen Vorder- und Rückseite. Vorne am Körper zeigt man auf sie, weil man dort am leichtesten hinkommt. An der Wirbelsäule verortet man sie, weil die Sushumna dort entlangläuft. Gemeint ist in beiden Fällen dieselbe Stelle.
Jedes Chakra im Detail: so findest du es an dir
Mit ein paar einfachen Orientierungspunkten findest du jedes Chakra an deinem eigenen Körper. Du brauchst dafür nur deine Hände. Die „Handbreite" ist dabei immer deine eigene, so passt die Angabe zu deinem Körper.
1 Wurzelchakra (Muladhara): am Beckenboden
So findest du es: Setz dich aufrecht auf einen festen Stuhl. Die Stelle, mit der du in der Mitte zwischen den beiden Sitzknochen aufliegst, der Damm, ist der Ort des Wurzelchakras. An der Rückseite entspricht das dem Steißbein.
Thema in der Tradition: Halt, Erdung, Sicherheit. Element Erde, vier Lotusblätter, Silbe LAM. Mehr im Beitrag Wurzelchakra.
2 Sakralchakra (Svadhisthana): im Unterbauch
So findest du es: Leg den kleinen Finger einer Hand auf den Nabel und die Hand flach darunter. Unter deinem Zeigefinger, etwa eine Handbreit unter dem Nabel, liegt das Sakralchakra. Hinten ist es das Kreuzbein, die flache Knochenplatte über dem Steißbein.
Thema in der Tradition: Lebensfreude, Kreativität, Gefühl. Element Wasser, sechs Lotusblätter, Silbe VAM. Mehr im Beitrag Sakralchakra.
3 Solarplexuschakra (Manipura): im Oberbauch
So findest du es: Tast dich am Brustbein nach unten, bis es endet. Zwischen dieser Spitze und dem Nabel, in der weichen Mulde des Oberbauchs, liegt das Solarplexuschakra. Manche Lehren setzen es näher an den Nabel, andere näher ans Brustbein. Der Name Manipura heißt „Stadt der Juwelen".
Thema in der Tradition: eigene Kraft, Selbstvertrauen. Element Feuer, zehn Lotusblätter, Silbe RAM. Mehr im Beitrag Solarplexuschakra.
4 Herzchakra (Anahata): in der Brustmitte
So findest du es: Leg eine Hand flach auf die Mitte des Brustbeins, auf Höhe der Brustwarzen. Genau dort, in der Mitte und nicht links beim Herzmuskel, liegt das Herzchakra. Hinten entspricht das der Stelle zwischen den Schulterblättern. Viele legen ganz von selbst die Hand dorthin, wenn sie „ich" sagen.
Thema in der Tradition: Verbundenheit, Mitgefühl. Element Luft, zwölf Lotusblätter, Silbe YAM. Mehr im Beitrag Herzchakra.
5 Halschakra (Vishuddha): an der Kehle
So findest du es: Fahr mit einem Finger am Brustbein nach oben, bis du in die kleine Mulde am Halsansatz kommst. Von dort etwas höher, auf Höhe des Kehlkopfes, liegt das Halschakra. Hinten ist es die Halswirbelsäule.
Thema in der Tradition: Ausdruck, Kommunikation. Element Raum (Äther), sechzehn Lotusblätter, Silbe HAM. Mehr im Beitrag Halschakra.
6 Stirnchakra (Ajna): zwischen den Augenbrauen
So findest du es: Leg eine Fingerspitze auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, knapp über der Nasenwurzel. Das ist der Ort, auf den man zeigt. Die Tradition verortet das Stirnchakra aber in der Tiefe dahinter, in der Mitte des Kopfes. Daher der Name „Drittes Auge".
Thema in der Tradition: Intuition, Klarheit. Zwei Lotusblätter, Silbe OM. Mehr im Beitrag Stirnchakra.
7 Kronenchakra (Sahasrara): am Scheitel
So findest du es: Leg beide Daumen an die oberen Ansätze der Ohren und führ die Mittelfinger über den Kopf zueinander. Wo sie sich treffen, am höchsten Punkt des Kopfes, liegt das Kronenchakra. Nach den klassischen Texten schwebt es knapp darüber, als tausendblättriger Lotus.
Thema in der Tradition: Weite, Verbindung. Tausend Lotusblätter, traditionell der Stille zugeordnet. Mehr im Beitrag Kronenchakra.
Die Reihenfolge: warum von unten nach oben?
Die Chakren werden fast immer von unten nach oben gezählt: 1 Wurzel, 2 Sakral, 3 Solarplexus, 4 Herz, 5 Hals, 6 Stirn, 7 Krone. Diese Reihenfolge ist kein Zufall. Sie folgt dem Bild, das die Tradition für die Lebensenergie verwendet: Die Kundalini ruht am Beckenboden und steigt, wenn sie erwacht, entlang der Sushumna Chakra für Chakra nach oben, bis zum Scheitel.
Darin steckt auch eine Art Entwicklungsweg. Unten stehen die grundlegenden Themen: Halt, Bedürfnisse, Kraft. In der Mitte, beim Herzen, kommt die Verbindung zu anderen dazu. Oben stehen Ausdruck, Klarheit und Weite. Viele Lehrerinnen und Lehrer sagen deshalb: Wer oben ankommen möchte, braucht unten ein Fundament. Das Herzchakra liegt als viertes genau in der Mitte, drei Chakren darunter, drei darüber.
Gibt es auch die Zählung von oben?
Ja. Manche Darstellungen, darunter einige Lexikon-Artikel und ältere Bücher, beginnen beim Kronenchakra und zählen nach unten. Dahinter steht das Bild einer Energie, die von oben in den Körper hineinfließt. Für die Lage ändert das nichts. Damit es nicht durcheinandergeht, verwenden wir bei AURIPURA® durchgehend die übliche Zählung von unten nach oben. Wie sich die Farben in dieser Reihenfolge zum Regenbogen fügen, zeigt unser Beitrag zu den Chakren-Farben.
Vorne oder an der Wirbelsäule?
Diese Frage taucht immer wieder auf, weil die Bilder im Netz sich zu widersprechen scheinen. Mal sitzen die Chakren als bunte Punkte vorne auf dem Bauch, mal an der Wirbelsäule. Die Antwort der Tradition ist einfach: weder noch, sondern dazwischen. Die Sushumna verläuft im Inneren, und die Chakren liegen auf ihr. Vorne- und Rückenansicht sind nur zwei Blickrichtungen auf dieselbe Achse.
Einige moderne Lehren gehen einen Schritt weiter und beschreiben jedes Chakra als eine Art Trichter, der sich nach vorne und nach hinten öffnet. Die Vorderseite wird dann mit dem Fühlen verbunden, die Rückseite mit dem Wollen. Das ist eine spätere, westliche Ergänzung. Für die Frage, wo ein Chakra liegt, reicht das einfache Bild: auf der Mittelachse, auf Höhe des jeweiligen Körperpunkts.
Was oft zu lesen ist
- Das Herzchakra liegt links, beim Herzmuskel.
- Die Chakren sitzen auf der Haut.
- Das Wurzelchakra liegt am Gesäß.
- Das Kronenchakra ist im Gehirn.
Was die Tradition beschreibt
- Das Herzchakra liegt in der Brustmitte, auf der Mittelachse.
- Die Chakren liegen in der Tiefe, auf der Sushumna.
- Das Wurzelchakra liegt am Beckenboden, dem Damm.
- Das Kronenchakra liegt am oder knapp über dem Scheitel.
Chakren, Körperregionen und Drüsen
„Welches Organ gehört zu welchem Chakra?" gehört zu den häufigsten Fragen rund um die Chakren im Körper. Die ehrliche Antwort hat zwei Teile. Die klassischen indischen Texte ordnen den Chakren keine Organe zu. Sie beschreiben Orte, Lotusblätter, Elemente, Silben und Gottheiten. Die Verbindung zu Organen und Drüsen stammt aus westlichen Lehren des 20. Jahrhunderts, die die Chakra-Karte mit der Körperkarte der Medizin übereinanderlegten.
| Chakra | Körperregion | Drüse in modernen westlichen Lehren |
|---|---|---|
| 1 Wurzel | Beckenboden, Beine, Füße | Nebennieren |
| 2 Sakral | Becken, Unterbauch | Keimdrüsen |
| 3 Solarplexus | Oberbauch, Verdauungsraum | Bauchspeicheldrüse |
| 4 Herz | Brustkorb, Arme, Hände | Thymusdrüse |
| 5 Hals | Hals, Nacken, Kiefer | Schilddrüse |
| 6 Stirn | Stirn, Augen, Kopfmitte | Hypophyse |
| 7 Krone | Scheitel, Schädeldach | Zirbeldrüse |
Diese Zuordnungen sind symbolisch. Sie zeigen, welche Körperregion dem Ort eines Chakras am nächsten liegt, und helfen beim Vorstellen. Sie sagen aber nichts darüber, ob ein Organ gesund ist, und sie taugen nicht, um Beschwerden zu deuten. Wer Schmerzen oder Beschwerden in einer dieser Regionen hat, braucht ärztlichen Rat und keine Chakra-Deutung. Seriöse Yoga-Lehrerinnen und -Lehrer sehen das genauso.
Und wo sitzt die Seele?
Auch diese Frage wird oft gestellt. Die Chakra-Lehre verortet die Seele in keinem einzelnen Chakra. Viele Traditionen verbinden aber das Herzchakra mit dem innersten Selbst. Der Name Anahata heißt „unangeschlagen" und meint einen Klang, der ohne Berührung entsteht. Das Kronenchakra steht in der Tradition für die Verbindung zu etwas Größerem. Wie man das deutet, ist eine Frage der persönlichen Überzeugung.
Die Ertast-Runde: 5 Minuten durch alle 7 Chakren
Lesen ist das eine. Wer die Chakren im eigenen Körper wirklich verorten möchte, geht sie einmal mit den Händen durch. Die Ertast-Runde dauert fünf Minuten und geht im Sitzen genauso wie im Liegen, am schönsten abends im Bett.
- Ankommen. Leg dich auf den Rücken oder setz dich aufrecht hin. Drei ruhige Atemzüge, die Ausatmung etwas länger als die Einatmung.
- Wurzel. Richte die Aufmerksamkeit auf den Beckenboden, die Stelle, mit der du aufliegst. Spür das Gewicht. Drei Atemzüge.
- Sakral. Leg eine Hand eine Handbreit unter den Nabel. Spür, wie sich der Bauch unter der Hand hebt und senkt.
- Solarplexus. Wander mit der Hand in die Mulde unter dem Brustbein. Spür die Wärme der Hand.
- Herz. Leg die Hand auf die Brustmitte. Viele empfinden diesen Moment als besonders ruhig.
- Hals. Leg zwei Finger locker an die Mulde über dem Brustbein. Schluck einmal bewusst.
- Stirn und Krone. Eine Fingerspitze zwischen die Augenbrauen, dann die Hand auf den Scheitel. Zum Schluss beide Hände neben den Körper legen und die ganze Achse von unten nach oben als eine Linie spüren.
Manche spüren dabei Wärme, ein Kribbeln oder eine Weite, andere nichts Besonderes. Beides ist vollkommen normal. Es geht nicht darum, etwas Bestimmtes zu fühlen, sondern darum, die Orte kennenzulernen. Wer die Runde vertiefen möchte, findet in unserer Chakra-Meditation für alle 7 Chakren eine geführte Fassung mit Atem und Silben. Sanfte Übungen für einzelne Chakren stehen im Beitrag Chakren öffnen und ausgleichen.
Die Chakren im Liegen
Fast alle Chakra-Bilder zeigen einen sitzenden oder stehenden Menschen. Dabei verbringen wir die meiste Zeit, in der wir ruhig an einem Ort sind, im Liegen. In Rückenlage liegt die ganze Achse der sieben Chakren waagerecht unter uns, vom Beckenboden bis zum Hinterkopf. Die Wirbelsäule wird zur Linie, auf der die Tradition die Chakren verortet.
Genau hier setzt die AURIPURA® Chakra-Matratze an. Ihre sieben Energiestäbe liegen in der Reihenfolge der Chakren, jeder an seinem Platz. Angeordnet sind sie nach einem genormten Körpermaß, damit sie für möglichst viele Menschen dort liegen, wo die Tradition das jeweilige Chakra verortet: vom Stab des Wurzelchakras auf Höhe des Beckens bis zum Stab des Kronenchakras am Kopfende. In jedem Stab steckt der traditionelle Stein seines Chakras, von Rotem Jaspis bis Bergkristall. Mehr dazu im Beitrag zu den Chakra-Steinen.
„Für die Anordnung der Stäbe haben wir die Standardkörpergröße nach Europanorm herangezogen, also ein Körpermodell."
Spielt die genaue Position eine Rolle?
Wir wollten es selbst wissen und haben bei eigenen Liegetests einzelne Stäbe absichtlich an die falsche Stelle gelegt, ohne die Testpersonen einzuweihen. Die Rückmeldungen zur traditionellen Abfolge fielen dabei überwiegend positiv aus. Mehr als ein persönlicher Eindruck einer kleinen Gruppe ist das nicht, eine Studie ersetzt es nicht. Es hat uns aber bestätigt, jeden Stab genau dort zu platzieren, wo die Chakrenlehre sein Chakra verortet.
„Auf der Messe in Wien zum Beispiel haben wir mehrere Passanten probeliegen lassen, und die haben sich sehr gefreut. Es war sehr angenehm zum Liegen."
Eine Heilwirkung schreiben wir der Matratze ausdrücklich nicht zu. Sie ist ein Schlafplatz, der die Chakren-Achse sichtbar macht: Viele, die darauf schlafen, nutzen das Hinlegen als festen Moment des Tages, und die Ertast-Runde von weiter oben kannst du gleich im Liegen machen. Ob das zu dir passt, kannst du selbst ausprobieren: Die Serenity Matratze mit allen sieben Energiestäben kannst du 100 Nächte probeschlafen. Wer seine bestehende Matratze behalten möchte, ergänzt sie mit dem Serenity Topper.
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Gibt es Chakren wirklich?
Eine ehrliche Einordnung gehört dazu. Chakren lassen sich weder sehen noch messen, auch nicht mit modernen bildgebenden Verfahren. Sie sind eine traditionelle spirituelle Vorstellung. Dass sich ihre Orte trotzdem so genau beschreiben lassen, liegt daran, dass die Tradition sie an gut spürbaren Stellen des Körpers festmacht: Beckenboden, Bauch, Brustmitte, Kehle, Stirn, Scheitel. Viele Menschen erleben diese Orte als hilfreiche Anker für Aufmerksamkeit, Atem und Ruhe. Mehr ist die Chakra-Karte nicht, und weniger auch nicht.
Die 7 Chakren im Detail
Zu jedem Chakra gibt es einen ausführlichen Beitrag mit Bedeutung, Farbe und Symbolik:
Häufige Fragen zu den Chakren im Körper
Wo liegen die Chakren im Körper?
Auf der senkrechten Mittelachse, entlang der Wirbelsäule: Wurzelchakra am Beckenboden, Sakralchakra im Unterbauch, Solarplexus zwischen Nabel und Brustbein, Herzchakra in der Brustmitte, Halschakra an der Kehle, Stirnchakra zwischen den Augenbrauen, Kronenchakra am Scheitel.
In welcher Reihenfolge liegen die Chakren?
Von unten nach oben: 1 Wurzel (Muladhara), 2 Sakral (Svadhisthana), 3 Solarplexus (Manipura), 4 Herz (Anahata), 5 Hals (Vishuddha), 6 Stirn (Ajna), 7 Krone (Sahasrara). Die Zählung folgt dem Weg der aufsteigenden Energie vom Beckenboden zum Scheitel.
Welches Organ gehört zu welchem Chakra?
Die klassischen Texte nennen keine Organe. Moderne westliche Lehren verbinden jedes Chakra mit einer Körperregion und einer Drüse, etwa das Halschakra mit der Schilddrüse. Das ist eine symbolische Zuordnung und keine medizinische Aussage.
In welchem Chakra sitzt die Seele?
In keinem einzelnen. Viele Traditionen verbinden das Herzchakra mit dem innersten Selbst und das Kronenchakra mit der Verbindung zu etwas Größerem. Die Deutung ist persönlich.
Liegen die Chakren vorne oder hinten im Körper?
In der Mitte, auf dem Hauptkanal Sushumna entlang der Wirbelsäule. Darstellungen von vorne und von hinten zeigen dieselbe Achse aus zwei Blickrichtungen.
Kann man Chakren im Körper spüren?
Manche berichten von Wärme, Kribbeln oder Weite an den Orten der Chakren, andere spüren nichts Bestimmtes. Beides ist normal. Was man spürt, ist eine persönliche Erfahrung und kein Messwert.
Lesetipps zum Weiterlesen
- Die 7 Chakren: Bedeutung, Farben und Übersicht — Was jedes der sieben Chakren bedeutet.
- Wie viele Chakren gibt es? 7, 12 oder 13 — Woher die Sieben kommt und was Nebenchakren sind.
- Chakren-Symbole und ihre Bedeutung — Lotusblätter, Formen und Silben der sieben Chakren.
- Chakra-Meditation: Anleitung für alle 7 Chakren — Die Ertast-Runde als geführte Meditation.
Quellen und Hintergrund
- Pūrṇānanda: Ṣaṭcakranirūpaṇa („Beschreibung der sechs Chakren"), 1577.
- Arthur Avalon (John Woodroffe): The Serpent Power, London 1919. Englische Übersetzung und Kommentar des Ṣaṭcakranirūpaṇa.
- Charles W. Leadbeater: The Chakras, 1927. Frühe westliche Darstellung mit Lage- und Drüsenbezügen.
Hinweis: Die Chakra-Lehre ist eine traditionelle spirituelle Vorstellung; die Chakren sind nicht anatomisch nachweisbar. Die Zuordnungen zu Körperregionen und Drüsen sind symbolisch und stellen keine medizinischen Aussagen dar. Die beschriebene Ertast-Runde ist eine Achtsamkeitsübung und keine Therapie. Sie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Die AURIPURA® Matratze und die Energiestäbe sind keine Medizinprodukte. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine medizinische Fachkraft.